Infomarkt Fulda-Main-Leitung

Der Weg zum Leitungsverlauf

Korridoranalyse und Vergleich sowie Ergebnisse

Mit der Verabschiedung des Bundesbedarfsplangesetzes im Februar 2021 wurden drei Netzverknüpfungspunkte festgelegt, die die Fulda-Main-Leitung ab 2031 miteinander verbinden sollen: Mecklar und Dipperz in Hessen sowie Bergrheinfeld/West in Bayern. In einem zweistufigen Genehmigungsverfahren wird nun ein Leitungsverlauf zwischen den Umspannwerken ermittelt, der Mensch und Natur so wenig wie möglich beansprucht.

Ziel der ersten Phase, der Bundesfachplanung, ist es, aus einem Netz aus verschiedenen 1.000 Meter breiten Korridoren den einen Korridor festzulegen, der sich am besten für den Leitungsverlauf eignet. In der zweiten Phase, dem Planfeststellungsverfahren, wird im Anschluss der grundstücksgenaue Verlauf innerhalb des ausgewählten Korridors bestimmt. Sowohl der 1.000 Meter breite Korridor als auch der spätere konkrete Leitungsverlauf werden von der Bundesnetzagentur als verfahrensführende Behörde festgelegt.

Aktuell steht die Fulda-Main-Leitung am Beginn der Bundesfachplanung. Mit dem Antrag auf Bundesfachplanung nach § 6 des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) hat TenneT der Bundesnetzagentur einen Vorschlagskorridor für einen Leitungsverlauf und mögliche Alternativkorridore vorgelegt. Im Folgenden möchten wir Ihnen die Schritte erläutern, mit denen unsere Fachplanerinnen und Fachplaner den Vorschlagskorridor und die Alternativen ermittelt haben.

Video Axel Puttkammer
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Pilotprojekt Teilerdverkabelung

Im verabschiedeten Bundesbedarfsplangesetz wurde die Fulda-Main-Leitung als ein Pilotprojekt für den abschnittsweisen Einsatz von Erdkabeln im 380-kV-Drehstrombereich gekennzeichnet. Das bedeutet, dass Abschnitte der Leitung erdverkabelt werden können, wenn dies aus fachplanerischer und wirtschaftlicher Sicht sinnvoll erscheint.

Pilotprojekt Teilerdverkabelung

Durch eine Teilerdverkabelung möchte TenneT vor allem dicht besiedelte und schutzwürdige Bereiche, wie beispielsweise Naturschutzgebiete, entlasten. Eine vollständige Erdverkabelung ist aus technisch-physikalischen Gründen nicht möglich.

In welchen Leitungsabschnitten eine Erdverkabelung in Betracht gezogen werden kann, wird anhand von Kriterien festgelegt die im Energieleitungsausbaugesetz definiert wurden. Bei der Korridoranalyse (vgl. Punkt 5 oben) werden Abschnitte identifiziert, die auf eine Teilerdverkabelung hin geprüft werden. Die verbindliche Festlegung von Erdkabelabschnitten folgt jedoch erst im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens und auf Basis vertiefender Untersuchungen der Korridorsegmente.

Teilerdverkabelung

Teilerdverkabelung

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Korridoranalyse
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Korridorfindung
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Interaktiver 3D-Raum
Boden Interaktiver Raum
Stele Pinnwand mit Leitungsverlauf
Stele mit Ordnern
Personen im Gespräch
Stele mit Fernglas