Infomarkt Stade-Landesbergen PFA 2 Baustart
Projektbeschreibung

Projekthistorie und Verlauf

Die Projektphasen

Mit dem offiziellen Planfeststellungsbeschluss beginnt die Bauphase: Bauwege und die Baustellen selbst werden eingerichtet, Material für Fundamente, Masten und Kabel wird eingekauft. Der konkrete Baustart unterscheidet sich je nach Wetterlage, Ortslage und den spezifischen Herausforderungen in den einzelnen Abschnitten.

Nach eingängiger Prüfung aller Planfeststellungsunterlagen und der Beteiligung der Öffentlichkeit und nach möglichen Anpassungen gibt die Genehmigungsbehörde einen sogenannten Planfeststellungsbeschluss aus. Das ist die Erlaubnis für TenneT mit dem Bau zu beginnen. Die Erlaubnis schließt weitere Maßnahmen ein, zum Beispiel die Schaffung von Flächen für den Umweltschutz.

Das Planfeststellungsverfahren ist die Feinplanung. Hier wird der genaue Verlauf der Trasse durch die Standorte der Maste festgelegt, aber auch Bauwege und die Baustellen, Flächen für den Umweltschutz oder mögliche konkrete Trassenverläufe von Erdkabelabschnitten. Die Genehmigung des Gesamtprojektes erfolgt in sieben eigenständigen Planfeststellungsverfahren. Genehmigungsbehörde ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Mit der Landesplanerische Feststellung (LF) legt die zuständige Behörde nicht nur einen Korridor für die spätere Leitung fest; es werden auch Aufgaben definiert, die in der Planfeststellung entschieden werden sollen, wie beispielsweise eine detaillierte Prüfung bestimmter Aspekte.

Um Risiken, den Eingriff in die Natur und die Beeinträchtigung des Menschen durch Stromprojekte zu minimieren, müssen diese Vorhaben in Deutschland ein zweistufiges Verfahren durchlaufen: Am Anfang steht ein Raumordnungsverfahren, um das Projekt mit den Grundsätzen und Zielen der Landesplanung in Einklang zu bringen. Dabei prüft die verantwortliche Behörde, in diesem Fall das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, auch ökonomische, ökologische, soziale und geografische Aspekte.

Als Übertragungsnetzbetreiber hat TenneT im Jahr 2013 den Auftrag des Gesetzgebers erhalten, die Leitung zwischen Stade und Landesbergen als sogenannten Ersatzneubau mit einer Leistung von 380 kV zu planen und zu realisieren. Grundlage dafür ist der Bundesbedarfsplan, in dem alle Leitungsprojekte in Deutschland festgelegt werden.

Entlastung im Abschnitt 2 (Dollern-Elsdorf)

Im Bereich der Ortslagen Deinste, Wohlerst, Steddorf und Boitzen sowie in den Ortsrandlagen von Frankenmoor (Bargstedt), Osterboitzen (Boitzen) und Adiek (Wiersdorf) ergeben sich zum Teil deutliche Entlastungen für das Schutzgut Mensch/Wohnen.

Karte Entlastung

Raum mit Pflanzen und TenneT-Logo an der Wand
Runder Teppich
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